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Im Winter auf der Zugspitze

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mir einen Kurzurlaub in Grainau gegönnt. Grainau liegt in Oberbayern, direkt neben Garmisch-Partenkirchen und unterhalb der Zugspitze. Deshalb nennt sich Grainau auch das Zugspitzdorf. Klar, dass wir auch der Zugspitze auf’s Dach gestiegen sind. 🙂

Das Bild oben zeigt den Gipfel der Zugspitze mit dem Gipfelkreuz auf 2.962 Metern. Höher geht es in Deutschland nicht hinauf.

Und wie sind wir rauf gekommen? Na ja, zwar bin ich auch schon früher einmal in der Region gewesen und bin damals auch tatsächlich hochgewandert. Diesmal aber fuhren wir mit der Eibseeseilbahn nach oben.

Das folgende Bild zeigt den Blick in das Loisachtal über Garmisch-Partenkirchen und Farchant ins Alpenvorland. Irgendwo im blauen Dunst liegt München.

Oben auf der Zugspitze befindet sich eine Art Fußgängerzone. 😉 Die Zugspitze ist touristisch extrem erschlossen. Sowohl von der österreichischen Seite als auch von der deutschen Seite führen Seilbahnen auf den Gipfel, der früher übrigens höher war, da man den Westgipfel gesprengt hatte, um eine Flugleitstelle zu bauen. Diese wurde dann aber doch nicht realisiert. Das Gipfelkreuz steht auf dem ursprünglich niedriegeren Westgipfel, der nun der höchste Punkt der Zugspitze ist und den man zum Glück nicht gleich mit zubetoniert hat.

Doch zurück zur touristischen Erschließung: Auf das Zugspitzplatt führt außerdem noch eine Zahnradbahn. Von dort kommt man wiederum mit einer Seilbahn auf den Gipfel. Auf dem folgenden Bild sieht man die „Fußgängerzone“ und das Münchner Haus, eine Hütte des Deutschen Alpenvereins. Unter der „Fußgängerzone“ findet man Gastronomiebetriebe und die Gipfelstationen der Eibseeseilbahn und der Zugspitz-Gletscherbahn.

Der Blick vom Gipfel (bzw. der „Fußgängerzone“) auf das Zugspitzplatt.

Wir hatten bestes Wetter und eine großartige Fernsicht.

Hier noch einmal die gleiche Blickrichtung: Die beeindruckenden Alpengipfel mit dem Zugspitz-Gipfelkreuz im Vordergrund.

Und noch einmal in die gleiche Richtung: Rechts unten im Bild seht Ihr das in das Reintal übergehende Zugspitzplatt.

Der Blick ins Tal nach Österreich. Rechts ist die Gipfelstation der österreichischen Zugspitzbahn zu sehen. Links unten im Tal liegt Ehrwald.

Die Wetterstation auf der Zugspitze.

Auf der Zugspitze steht derzeit Deutschlands höchster Baukran. Hintergrund ist der Neubau der Eibseeseilbahn.

Der Blick vom Zugspitzgipfel ins Höllental.

Auch die IT- und TK-Branche nutzt Deutschlands höchsten Gipfel für Richtfunk-Antennen.

Der Gipfel der Zugspitze von der österreichischen Seite aus – die ihre eigene Gipfelfußgängerzone besitzt. Beide Fußgängerzonen sind durch den im Bild sichtbaren Gang verbunden.

Mit der Zugspitz-Gletscherbahn sind wir dann aufs Zugspitzplatt gefahren. Das folgende Bild zeigt den Blick in Richtung Zugspitzgipfel.

Hier noch einmal der Blick vom Zugspitzplatt in Richtung Reintal. An der faszinierenden Bergwelt kann man sich gar nicht satt sehen.

Vom Zugspitzplatt ging es dann mit der Zahnradbahn wieder zurück ins Tal nach Grainau. Wir haben also die große Zugspitz-Bergbahn-Rundfahrt gemacht.